Forno di Zoldo im Herbst mit Kirchturm, Lärchen und Bergen

Orte im Tal

Tal & Dörfer

Vom Taleingang bei Longarone bis hinauf nach Pecol.

Foto: Michael (2015), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Val di Zoldo zieht sich vom Piave-Tal bei Longarone nach Nordwesten hinauf bis zu den Pässen Staulanza und Duran. Der Bach Maè hat es geformt. Unten heißt es Zoldo Basso, oben Zoldo Alto, und beide Teile haben ihren eigenen Charakter.

  • ca. 142 km²Fläche der Gemeinde
  • knapp 3.000Einwohner
  • Provinz BellunoRegion Venetien
  • seit 2016eine gemeinsame Gemeinde
Wasserfall in eine türkisgrüne Gumpe zwischen glatt geschliffenen Felsen
Glasklares Wasser zwischen glatt geschliffenen Felsen: einer der Wildbäche im Tal.

Zoldo Basso: das untere Tal

Forno di Zoldo im Herbst
Forno di Zoldo im Herbst, wenn die Lärchen gelb werden. Foto: Michael (2015), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Forno di Zoldo

Der alte Hauptort und das Zentrum der Eisengeschichte. Hier stehen das Museum für Eisen und Nägel im Palazzo del Capitaniato, Geschäfte, Bars und die meisten Dienstleistungen des Tals. Im Juni starten hier die Läufer des Dolomiti Extreme Trail, und im Ortsteil Soccampo steht das Eisstadion des Eishockeyvereins USG Zoldo.

Dont und Pieve

In Dont stand einer der letzten großen Schmelzöfen. Pieve di Zoldo hat die älteste Kirche des Tals, San Floriano, mit dem Altar von Andrea Brustolon und dem markanten Glockenturm. Mehr dazu unter Kultur. In der ehemaligen Grundschule von Pieve zeigt eine naturkundliche Ausstellung die Tiere des Tals.

Dozza

Das Dorf in der Mitte des Tals, nah bei Pieve, dort, wo das untere und das obere Zoldo zusammenkommen. Von Dozza ist man schnell in Forno und genauso schnell oben in Pecol. Ich habe als Kind hier gewohnt, und für mich ist es bis heute das Herz des Tals.

Abendrot auf Castelin, Bosconero und Rocchette über den Häusern von Dozza
Abendrot in Dozza, mit Blick auf Castelin, Bosconero und Rocchette.

Fornesighe

Eines der schönsten Dörfer im Zoldo, auf dem Col Dur, einem Sonnenhang über dem Tal. Alte Tabià, enge Gassen und am Karnevalssonntag der Umzug mit der Gnaga. Das Auto lässt man am besten am Dorfeingang stehen.

Blick von Bragarezza über die Wiesen auf Fornesighe mit seinem Kirchturm am bewaldeten Hang
Fornesighe auf dem Col Dur, von Bragarezza aus gesehen.

Zoldo Alto: das obere Tal

Fusine

Sitz der Gemeinde Val di Zoldo. Der Name kommt von „fucina“, Schmiede.

Wildbach im Wald, darüber ein bewaldeter Berg
Ein Wildbach im Wald, das Wasser kommt direkt aus den Bergen.

Mareson und Pecol

Der Bach Maè zwischen Mareson und Pecol, dahinter der Pelmo
Der Maè zwischen Mareson und Pecol, dahinter der Pelmo. Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die beiden Orte im oberen Tal sind der beste Ausgangspunkt für Urlauber. Pecol (1.388 m) ist der Wintersportort mit Liften ins Skigebiet Civetta. Im Sommer starten hier viele Wanderungen. Von Mareson und Pecol aus sieht man den Pelmo in voller Größe.

Coi

Eines der höchsten Dörfer im Zoldo, auf etwa 1.500 Metern an einem Sonnenhang über Mareson. Alte Tabià, eine kleine Kirche und ein Blick auf die zauberhaften Berge von Zoldo, den man nicht vergisst.

Palafavera

Kein Dorf, sondern eine Hochfläche zwischen Pelmo und Civetta, mit Langlaufzentrum, Campingplatz und Lift. Von hier geht es zum Passo Staulanza.

Weitere Dörfer und Weiler

Das Tal besteht aus Dutzenden kleiner Dörfer und Weiler, viele davon nur ein paar Häuser groß. Dazu gehören zum Beispiel Astragal, Bragarezza, Brusadaz, Campo, Casal, Cella, Costa, Cornigian, Foppa, Gavaz, Iral, Molin, Pianaz, Pralongo, Sommariva, Soramaè, Sottorogno, Villa. In Pralongo steht noch eine historische Schmiede. Am schönsten entdeckt man sie zu Fuß, auf den alten Wegen von Dorf zu Dorf.

Nachbarn

Zoppè di Cadore ist eine eigene kleine Gemeinde am Fuß des Pelmo, gehört aber zum Zoldano. In der Kirche Sant’Anna hängt über dem Hauptaltar ein Altarbild, das Tizian oder seiner Werkstatt zugeschrieben wird. Über den Passo Duran geht es nach Agordo, über den Passo Staulanza ins Val Fiorentina und nach Selva di Cadore.

Wo wohnen?

Für Wanderer und Skifahrer ist das obere Tal um Pecol und Mareson die erste Wahl. Wer es ruhiger mag und auf Kultur aus ist, wohnt im unteren Tal bei Forno di Zoldo oder in einem umgebauten Tabià in einem der kleinen Dörfer.

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Zoldo Alto: Pecol, Mareson und Palafavera

Zoldo Basso: Forno di Zoldo

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Die Auswahl ist keine Bewertung. Preise, Verfügbarkeit und Bewertungen bitte direkt auf Booking.com prüfen.