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Urlaub im Zoldo Tal planen

Wann, wie und wo: alles für die Reise auf einer Seite.

Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Val di Zoldo liegt in den Belluneser Dolomiten zwischen Pelmo und Civetta, etwa 5 Stunden von München und 2 Stunden vom Flughafen Venedig. Wer Ruhe, Abgeschiedenheit, echte Dörfer und große Berge sucht, ist hier richtig. Massentourismus gibt es hier nicht, und abends wird es still im Tal.

Warum das Zoldo Tal?

  • Herrlich ruhig: abseits der großen Touristenströme, keine Bettenburgen, abends hört man oft nur den Maè rauschen.
  • Sanfter Tourismus: Das Tal gehört zu den Bergsteigerdörfern der Alpenvereine, einem Netz von Orten, die bewusst auf ruhigen, naturnahen Bergurlaub setzen.
  • Echt: kleine Bergdörfer mit alten Holzhäusern und Tabià und Menschen, die hier leben und nicht nur vermieten. Und für die Dolomiten oft erstaunlich günstig.
  • Trotzdem groß: Das Skigebiet Civetta gehört zu Dolomiti Superski, die Alta Via 1 führt durchs Tal.
Dolomitengipfel unter Wolken über Wald und Häusern
Wald, ein paar Häuser und darüber die Gipfel: so sieht Ruhe im Zoldo aus.

Beste Reisezeit

  • Sommer (Mitte Juni bis September): Wandern, Hütten, Klettersteige, Trailrunning. Juli und August sind am vollsten, Juni und September am ruhigsten. Wandern am Pelmo →
  • Herbst (Oktober): Goldene Lärchen, leere Wege, viele Hütten schon zu. Ideal für ruhige Spaziergänge und Kultur. Kultur im Tal →
  • Winter (Dezember bis März): Ski im Skigebiet Civetta, Langlauf, Schneeschuhe, Eislaufen. Januar und März sind ruhiger als Weihnachten und Februar. Skiurlaub mit Kindern →
  • Frühling (April bis Mitte Juni): Nebensaison, viele Hotels und Hütten geschlossen. Schön für Tagesausflüge, weniger für einen ganzen Urlaub.

Wetter Monat für Monat

  • Dezember bis Februar: kalt und oft sonnig. Tagsüber um 0 °C im Tal, nachts deutlich darunter. Schnee liegt meist von Dezember bis März, die Pisten werden zusätzlich beschneit.
  • März: lange, helle Tage und Frühlingsskifahren. Unten im Tal taut es schon.
  • April und Mai: wechselhaft. Oben liegt noch Schnee, unten wird alles grün.
  • Juni: angenehm warm, auf den hohen Wegen manchmal noch Schneefelder.
  • Juli und August: warm, im Tal tagsüber oft 20 bis 25 °C. Am Nachmittag gibt es häufig Gewitter, darum früh losgehen.
  • September: meist stabil und klar, mit kühlen Morgen. Für viele die schönste Wanderzeit.
  • Oktober und November: die Lärchen färben sich gelb, es wird kühl. Der November ist oft grau und der ruhigste Monat.

Grobe Werte, das Wetter in den Bergen ändert sich schnell. Die aktuelle Vorhersage gibt es bei ARPAV Dolomiti Meteo.

Türkisfarbenes Wasser strudelt zwischen glatten Felsen einer kleinen Schlucht
Im Sommer eine herrliche Abkühlung: die klaren Bäche im Wald.

Anreise

Mit dem Auto über den Brenner und Cortina oder über die Autobahn Richtung Belluno, von Süddeutschland 5 bis 6 Stunden. Mit dem Flugzeug nach Venedig oder Treviso, dann etwa 2 Stunden mit dem Mietwagen. Mit der Bahn bis Longarone oder Belluno, dann mit dem Bus ins Tal. Alle Wege, Routenplaner und Flugsuche →

Hohes Dolomiten-Felsmassiv über Fichtenwald und Wiese
Über Wald und Wiesen ragen die Felswände auf.

Wo wohnen?

Für Skifahrer und Wanderer ist das obere Tal am praktischsten: Pecol und Mareson liegen direkt an Liften und Wanderwegen. Wer lieber in einem lebendigen Ort mit Geschäften wohnt, wählt Forno di Zoldo im unteren Tal. Alle Unterkünfte nach Dorf →

Kurz gefragt

Wie weit ist das Val di Zoldo von München entfernt?
Mit dem Auto etwa 5 Stunden über den Brenner.
Welcher Flughafen ist am nächsten?
Venedig Marco Polo und Treviso, jeweils etwa 2 Stunden mit dem Auto.
Braucht man im Tal ein Auto?
Für Ausflüge ja. Busse fahren, aber selten, vor allem am Wochenende. Es gibt auch einen Taxidienst im Tal. Ob er gerade frei ist, klärt man am besten vor Ort oder über die Unterkunft.
Ist das Val di Zoldo für Familien geeignet?
Ja, sehr. Kurze Wege, ruhige Dörfer, leichte Wanderungen und ein familienfreundliches Skigebiet.
Kann ich meinen Hund mitnehmen?
Ja. Viele Unterkünfte nehmen Hunde auf, oft gegen Aufpreis, das steht meist in der Beschreibung. In Bussen und Seilbahnen sollte man Leine und Maulkorb dabeihaben. Auf Almen mit Kühen und Schafen gehört der Hund an die Leine, und in Hütten fragt man vorher, ob Hunde übernachten dürfen.

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